Hallturm Bischofswiesen

 

"Der kriegerische Einfall von Reichenhaller Bürgern in Berchtesgaden und die Zerstörung der dortigen Saline führte um das Jahr 1194 zur Errichtung einer Sperranlage. Ein zentral gelegener Turm mit Torhaus richtete sich gegen Reichenhall, damals Hall genannt - daher die Bezeichnung Hallthurm.

Der Hallthurm galt forthin, als ständig bewachter so genannter „hinterer Ausgang“ aus dem Land Berchtesgaden, über den das in der dortigen Saline Fronreuth gewonnene Salz geführt werden musste."

Die Bestandsaufnahme und Zustandsuntersuchung des Hallturms erfolgte im Oktober 2015. Untersucht wurde der historische Bestand des Hallturms auf noch erhaltene Putze und Fassungsschichten sowie der Zustand des Gebäudes . Es konnten sowohl an der Fassade als auch im Innenraum bauzeitliche Putze festgestellt werden. Erhaltene Fassungsschichten stammen weitgehend aus dem 20./21. Jahrhundert.

Hallturm Ansicht Nordwestfassade

Hallturm Ansicht Nordwestfassade

Südwand 2. OG

Südwand 2. OG

Wächterzimmer Befund Gewölbe

Wächterzimmer Befund Gewölbe

Kartierung historischer Putze

Kartierung historischer Putze

Verschlossener Durchgang

Verschlossener Durchgang

Fassungsschichten 20./21. Jhd.

Fassungsschichten 20./21. Jhd.

Mag. art. Kirchenmalermeister Christian Woller | Mag.art. Romana Gstrein | St. Radegund 2| 5121 St. Radegund | T +43 664 730 364 35 | 

info@christianwoller.at

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