Burg Heidenreichstein

 

Die Nord- und Ostfassadenseite des zweiten Innenhofes der Burg Heidenreichstein wurden im 14. Jahrhundert erbaut. Das optische Erscheinungsbild wird durch seine gealterten Putzoberflächen bestimmt. 

Es haben sich großflächig zwei Putzphasen erhalten.

Die erste Putzphase ist ein gelblicher, kellengeglätteter, bauzeitlicher Putz. Die Fenster und Arkadenbögen sind mit geritzten, weiß abgefassten Fensterfaschen mit schwarzen Akzenten versehen Im Friesbereich ist ebenfalls eine horizontale Ritzung vorhanden.

Die zweite Putzphase (heutiger Deckputz, verm. Renaissance) ist wesentlich dünner aufgetragen, hell weiß und hat eine stark abgewitterte Oberfläche, wodurch die Körnung sichtbar wird.

 

In Bezugnahme auf die 2016 erstellte Musterachse wurde eine Konservierung des historischen Putzbestandes an der Ost- und Nordseite der Innehnhoffassaden sowie eines Treppenturmes mit zurückhaltender Restaurierung umgesetzt, wobei  der Erhalt des Alterswertes der Oberflächen ein maßgebliches Ziel war.

Es wurden sämtliche gefährdete Bereiche gesichert, Putzausbesserungen und Ergänzungen in Bereichen entfernter Zementkittungen und eine Oberflächenreinigung durchgeführt.

 

Hellere Putzergänzungen wurden mit einer Sprenkelretusche aus ausgeschwämmten Erdpigmenten dem Umgebungsputz angepasst. Die Konservierung der Putzoberflächen der Ost- und Nordseite der Innenhoffassaden und eines Treppenturmes der Burg Heidenreichstein wurde auf Grundlage des 2016 erarbeiteten Konzeptes für die Musterachsenseite (Südfassaden) durchgeführt.

Musterachse Südfassaden

Musterachse Südfassaden

Vorzustand

Vorzustand

Endzustand

Endzustand

Vorzustand

Vorzustand

Endzustand

Endzustand

Vorzustand

Vorzustand

Endzustand

Endzustand

Vorzustand

Vorzustand

Endzustand

Endzustand

Mag. art. Kirchenmalermeister Christian Woller | Mag.art. Romana Gstrein | St. Radegund 2| 5121 St. Radegund | T +43 664 730 364 35 | 

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